Was ist der Sinn
und wo komme ich her?

Was ist der
der Sinn und
und wo komme
ich her?

Fragt man nach dem Ursprung des Universums, werden die meisten den Urknall nennen. Die Wissenschaft ist das Leitmotiv unserer Gesellschaft. Die einzige gesellschaftsfähige Wahrheit.

Alle Fakten

Doch ist das nicht etwas zu einfach gedacht? Einfach so aus dem Nichts knallt es einmal und plötzlich ist der Sinn des Lebens irgendein Bürojob…
Bleiben wir doch mal bei der reinen Logik. Denn Physik ist ein ziemlich schlechter Ansatz zur Erforschung des Ursprungs. Zum einen erkennt die Physik nur das an, was sie messen kann, und dann gibt es ständig weitere Updates die unsere komplette physikalische Weltsicht beeinflussen.
Ein Computerspiel, in dem man ganze Welten erobern kann besteht nur aus Elektronen auf einem Schaltkreis, welche in Pixel übersetzt auf einem Bildschirm dargestellt werden. Der Computer weiss nicht was er da erschafft und die Interpretation, die den Pixeln Bedeutung gibt, liegt allein beim Spieler.
So muss man doch anerkennen, dass die Wahrnehmung einer Sache nicht zwangsläufig ihrer „Quintessenz“ entsprechen muss. Und dass damit unser physikalisches Universum in seiner Quintessenz nichtmal physisch sein muss…

Das Nichts

Um das Universum zu erforschen, schlage ich vor, wir bleiben bei den Fakten der einfachen Logik. Also stellen wir uns doch mal vor, wie das Universum begann: Das absolute Nichts.
  • Keine Materie oder Energie und damit weder Raum noch Zeit.
  • Kein Beobachter, der irgendetwas Äußeres wahrnehmen oder Inneres fühlen könnte.
Wie kann nun aus Leere und Stillstand plötzlich alles entstehen? Doch warte – die Leere scheint garnicht so leer zu sein…
Es muss weder ein Lehrbuch, noch ein Taschenrecher existieren. Auch muss keiner da sein, um 1 und 1 zusammenzuzählen. Das Konzept der Mathematik als ein denkbares Konstrukt ist bereits vorhanden bevor es entdeckt und angewendet wird.
Ebenso die Idee davon, dass ich selbst existieren könnte – dass ich vor diesem Bildschirm sitze und in Mitten einer bunten physikalischen Welt lebe – ist bereits vorhanden. Mich muss es dazu noch nicht gegeben haben und ich muss es auch nicht erleben, damit es in der Theorie erlebbar sein könnte. Und sind wir mal ehrlich – dass man existiert ist wohl der unumstößlichste Fakt, den niemand für sich selbst leugnen kann.
Also wenn ich doch nun existiere, muss es in dem absoluten Nichts bereits die Möglichkeit dazu gegeben haben. Und damit ist das absolute Nichts garnichtmehr so leer, sondern viel mehr wie der Raum der Wünsche so voller Möglichkeiten, wie man es sich nur in der Unendlichkeit erträumen kann…

Das Universum

Nun, wenn der leerste Raum, den wir uns logisch vorstellen können, doch bereits alles in seiner Unendlichkeit enthält, wieso braucht es dann eigentlich noch mehr? Wieso das Universum komplizierter machen als es sein muss?
Doch noch ist der Raum der Wünsche (oder sollte ich sagen der Raum der theoretischen Möglichkeiten) statisch. Es braucht eine Form von Bewegung. Es braucht die Zeit, um sich mit einem Bewusstsein durch diese Möglichkeiten hindurchzubewegen.
Zeit ist paradox und das ist das ganze Geheimnis unseres Bewusstseins. Denn wenn (das absolute) Nichts nicht existiert, da es immer voller Möglichkeit ist, dann gibt es doch etwas das nicht existiert: Eben diese absolute Leere (des Nichts) in sich selbst, die logisch nicht greifbar ist.
  1. Nothing does not exist as it includes the concept of everything.
  2. So „nothing“ (= das absolute Nichts) is something that does not exist. Which is exactly the empty state of non-existance we were trying to find.
  3. But nothing does not exist…
Wie ein ewiger Schaltkreis, spinnt sich die Logik um den Zustand der Leere. Zwischen dem Konzept von einem Nichts, das nicht existieren kann, weil es niemals wirklich leer ist. Und der tatsächlichen Leere, die dadurch entsteht, dass eben dieses Nichts nun wahrhaftig ETWAS ist, das nicht existiert.
Wenn die echte Leere in sich selbst nun darin besteht, dass Nicht-Existenz etwas ist, das eben nicht existiert, dann erschafft dies ein ganz neues doch nicht greifbares Jenseits. Und in einem ewigen Tanz zwischen Existenz und Nicht-Existenz wird das Nichts mit jedem Tik Tak zum Ursprung der Zeit selbst.

Gott

Wenn doch das Universum in seiner kleinsten Einheit alle Möglichkeiten der Existenz enthält und das paradoxe Logik-Karussel der Nicht-Existenz unser Bewusstsein antreibt, wer oder was ist dann Gott in dieser Gleichung?
Ist es das Bewusstsein selbst? Ist der Pfad dem das Bewusstsein durch den Raum der Möglichkeiten folgt logisch vorbestimmt oder gibt es einen Willen, der die Richtung steuert? Vielleicht entsteht der Wille selbst nur als eine Illusion durch die erlebte logische Verknüpfung?
Eventuell muss man die göttliche Macht auch in der Erkenntnis finden, dass es eben all diese Möglichkeiten im Universum gibt. Oder kann Gott (gleich dem Universum) als Leinwand für unser Leben definieren.

Der Sinn

Wie Punkte auf einer Karte liegen die Ziele, die wir uns setzen können, im verteilten Universum der Möglichkeiten – getrennt durch die Distanz der logischen Schritte, welchen man folgen müsste, um in diese mögliche Realität einzutauchen.
Es ist es wohl unmöglich ein Ziel zu erreichen, ohne die eigene Realität mit der gewünschten Realität durch (viele kleine) logische (und oft herausfordernde) Schritte zu verknüpfen. Oder einfach ausgedrückt:
„Um etwas zu erreichen, muss man es wollen.“
„Wenn du etwas willst, musst du etwas dafür tun.“
„Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.“
„Ohne Fleiß kein Preis.“
„No pain, no gain.“
Es hätte wohl auch gereicht, ein paar Kalendersprüche zu lesen ohne diese Schleife um den Ursprung des Universums drehen zu müssen. Aber so findet wohl jeder seinen eigenen Zugang zu einfachen Wahrheiten…

Die Moral

Mit Moral ist es immer so eine komplizierte Sache. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Kein Gut und Böse.
Doch es gibt auf jeden Fall ein Auf und Ab. Ein überlegen und ein unterlegen sein. Und ein im Einklang mit sich (bewusst und authentisch) sein oder gegen sich selbst (unbewusst und reaktiv) handeln.
Doch nicht die Handlung selbst ist immer entscheidend – manchmal kommt es auch auf die Intention, den Impuls, oder das Ergebnis an. So kann Keiner jenen richten, der sich bereits in vollem Bewusstsein seinem Selbst gestellt hat.
Letztendlich wird es immer mindestens zwei Perspektiven auf ein und dieselbe Sache geben. Also, für welches Leben entscheidest du dich?

Ein Fazit

Alles endet in einer Supernova. Wie mein Herzschmerz an irgendeinem Montag. Ruf dich an, wenn ich oben auf dem Mond war. Zeit vergeht, Baby, fall mir nicht in Ohnmacht.